Vollversammlung „ZEITBANK55+ – Mühlviertler Alm“

Vollversammlung „ZEITBANK55+ – Mühlviertler Alm“

(Königswiesen, 23. 4. 2019): Am 23. April fand im neu renovierten Pfarrheim in Königswiesen die diesjährige Vollversammlung der „ZEITBANK55+ – Mühlviertler Alm“ statt. Obmann Franz Fleischanderl konnte neben zahlreichen Mitgliedern aus den Ortsgruppen Schönau, Unterweißenbach, Bad Zell, Königswiesen und St. Georgen am Walde unter anderem auch Bürgermeister Johann Holzmann begrüßen. Dieser wies in seinen Grußworten auf die ganz besondere Bedeutung des Engagements der Zeitbank-Mitglieder aus der Region für die Region hin.

Messebeteiligungen fördern Bekanntheitsgrad von ZEITBANK55+

Johannes Ebert vom Dachverband ZEITBANK55+ berichtete darüber, dass heuer erstmals die Teilnahme an der Messe 50PLUS in Ried realisiert werden konnte und das Interesse enorm war. „Auch bei der Ortsbildmesse in Ternberg am 8. September dieses Jahres wird ZEITBANK55+ mit einem Informationsstand vertreten sein, um unser Modell der Nachbarschaftshilfe weiter zu verbreiten“ sprach Ebert bereits jetzt eine Einladung zum Besuch dort aus.

Die ZEITBANK-Währung sind getauschte Stunden

„Rund 110 Mitglieder leisten bei ihren Einsätzen für die Gemeinschaft hervorragende Arbeit mit über 200 getauschten Stunden“ betonte Franz Fleischanderl in seinem Tätigkeitsbericht. Und der Zeitbank-Obmann weiter: „Schwerpunkte dabei sind u. a. Tätigkeiten im Tageszentrum Unterweißenbach und Transportbegleitungen in Bad Zell“.

Kurt Prandstetter gab in seiner Eigenschaft als stellvertretender Geschäftsführer der Mühlviertler Alm einen kurzen Überblick zu den aktuellen Aktivitäten der Arbeitsgruppe „Lebensqualität im Alter“.

Top-aktuell: Erwachsenenschutzrecht und Patientenverfügung

Der Höhepunkt des Abends war aber dann der Vortrag von Frau Mag. Barbara Schilcher zu den Themenbereichen Erwachsenenschutzrecht und Patientenverfügung. Sie verstand es hervorragend, eine komplexe Materie kurzweilig, interessant und informativ den Besuchern zu vermitteln. „Die neue Rechtsgrundlage beim Erwachsenenschutzrecht baut u. a. auf dem bisherigen Sachwalterrecht, der Angehörigenvertretung und der Vorsorgevollmacht auf und ist nun in vier Säulen gegliedert“ erläutert sie gleich am Beginn ihres Referates. Und Mag. Schilcher am Ende ihrer Präsentation: „Danke für ihre vielen interessierten Fragen, die meinen Vortrag erst so richtig lebendig gemacht haben“.

V. l. n. r.: Franz Fleischanderl, Mag. Barbara Schilcher und Johannes Ebert
Zahlreiche Zeitbank-Funktionäre der verschiedenen Ortsgruppen waren vertreten.
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